Inselgeschichten
Reports from and around the British Isles.
Self-Written Stories, reports, events, news, from the personal perspective of someone who looks from the outside in.
Berichte von und um die Britischen Inseln.
Selbstverfasste Geschichten, Berichte, Begebenheiten, Neuigkeiten, aus der persönlichen Perspektiver von jemand der von Außen hinein schaut
Mitbringsel
Heute schreibe ich nicht von Jimmy - das kommt ein anderes mal. Es geht mit der Gegenwart weiter. Wie ihr sicher in meinem Bog Meine Welt gelesen habt, war meine Tochter Michaela mit ihrem süßen kleinen Sohn Andrew für eine Woche bei mir. Wir hatten Glück; das Wetter war einfach traumhaft und so, wie ich es genieße in Schottland zu sein, genießt sie den Aufenthalt in Deutschland. Wir waren Spazieren, haben am Rhein gesessen, Bier getrunken und gegessen und uns von der Sonne bescheinen lassen. Für mich war es trotz Trubel und Umstellung, für eine Woche ein perfekter Urlaub zu hause. Ich lies die Arbeit arbeit sein und genoss die Zeit mit Tochter und Enkelkind. Mein Sohn Martin hatte Urlaub und er erwies sich als der perfekte Onkel, der der Mutter und der Oma mal den kleinen Andrew abnahm.
Aber natürlich habe ich auch ein Geschenk erhalten. Eine Leinentasche mit dem Emblem der Olympischen Spiele 2012 in London. Wenn ich damit einkaufen gehe, falle ich auf und viele fragen mich, wo man die Tasche kaufen kann. Na wo schon... in London (lach)
Aber natürlich habe ich auch ein Geschenk erhalten. Eine Leinentasche mit dem Emblem der Olympischen Spiele 2012 in London. Wenn ich damit einkaufen gehe, falle ich auf und viele fragen mich, wo man die Tasche kaufen kann. Na wo schon... in London (lach)
Wiedergefunden
Habe ich euch schon erzählt, dass ich einen alten Freund wiedergefunden habe? Nein? Es ist Jimmy!
Jimmy war in den ersten sieben Jahren in Irland mein Automechaniker.
In einer meiner Kurzgeschichten habe ich ihn beschrieben.
Er hatte diese Werkstatt schon seit seiner Jugend und der Ort wäre ohne „Jimmy´s Garage“ nicht vorstellbar. Wenn ein Motor nicht läuft geht man zu Jimmy; wenn ein Traktor nicht anspringt geht man zu Jimmy; wenn der Rasenmäher streikt, wer reparierte ihn? Jimmy! Jimmy ist eine Institution. Dabei ist er keine besonders auffallende Persönlichkeit, sondern ein kleiner Mann der mit alten, schlotternden Hosen und zerrissenem Pullover herumläuft. Sein Haar ist dünn und seine Haut ist von Wind und Wetter gegerbt. Wie alt er ist vermag man kaum zu sagen. Er könnte vierzig, oder auch siebzig Jahre alt sein. Auffallend allein ist seine Freundlichkeit. Jeder ist willkommen und es ist nicht wichtig ob man sofort zahlen kann oder erst ein paar Tage später. Wenn er lacht, sieht man, dass ihm der rechte Schneidezahn fehlt, was aber niemanden zu stören scheint; denn das ist eben Jimmy.
Heute weiß ich wie alt er war. Jetzt ist er 77 und hat schon mehrere Operationen die mit dem Herzen in Verbindung stehen hinter sich.
Seine Tochter hat es mir geschrieben. Die Freude war natürlich groß, als wir uns ( wenn auch nur per Mail) wiederfanden. Wie so viele ältere Menschen in Irland kann er nicht schreiben. Die Familien waren zu arm um ihre Kinder in die Schule schicken zu können - sie mussten arbeiten. Ich schreibe also seiner Tochter und sie ließt es ihm vor. Umgekehrt berichtet sie mir von ihm und seinem Leben. Ich wünsche mir ihn noch einmal wiederzusehen.
Mehr über unser "Wiederfinden" schreibe ich im nächsten Bericht.
Jimmy war in den ersten sieben Jahren in Irland mein Automechaniker.
In einer meiner Kurzgeschichten habe ich ihn beschrieben.
Er hatte diese Werkstatt schon seit seiner Jugend und der Ort wäre ohne „Jimmy´s Garage“ nicht vorstellbar. Wenn ein Motor nicht läuft geht man zu Jimmy; wenn ein Traktor nicht anspringt geht man zu Jimmy; wenn der Rasenmäher streikt, wer reparierte ihn? Jimmy! Jimmy ist eine Institution. Dabei ist er keine besonders auffallende Persönlichkeit, sondern ein kleiner Mann der mit alten, schlotternden Hosen und zerrissenem Pullover herumläuft. Sein Haar ist dünn und seine Haut ist von Wind und Wetter gegerbt. Wie alt er ist vermag man kaum zu sagen. Er könnte vierzig, oder auch siebzig Jahre alt sein. Auffallend allein ist seine Freundlichkeit. Jeder ist willkommen und es ist nicht wichtig ob man sofort zahlen kann oder erst ein paar Tage später. Wenn er lacht, sieht man, dass ihm der rechte Schneidezahn fehlt, was aber niemanden zu stören scheint; denn das ist eben Jimmy.
Heute weiß ich wie alt er war. Jetzt ist er 77 und hat schon mehrere Operationen die mit dem Herzen in Verbindung stehen hinter sich.
Seine Tochter hat es mir geschrieben. Die Freude war natürlich groß, als wir uns ( wenn auch nur per Mail) wiederfanden. Wie so viele ältere Menschen in Irland kann er nicht schreiben. Die Familien waren zu arm um ihre Kinder in die Schule schicken zu können - sie mussten arbeiten. Ich schreibe also seiner Tochter und sie ließt es ihm vor. Umgekehrt berichtet sie mir von ihm und seinem Leben. Ich wünsche mir ihn noch einmal wiederzusehen.
Mehr über unser "Wiederfinden" schreibe ich im nächsten Bericht.
Feiertage auf den Inseln
In meiner Familie und auf den britischen Inseln ist wieder so einiges los.
In Irland und Großbritannien wird heute Muttertag gefeiert. Es ist das erste Mal für meine Tochter. Ich finde es irgendwie seltsam zu sehen, dass das eigene Kinde jetzt diesen Ehrentage hat, war es doch bis jetzt mir und meiner Mutter vorbehalten.
Alles Gute Zum Muttertag mein Kind.
Gestern hatten die Iren ihren Nationalfeiertag. Sankt Patricks Day wurde wie immer heftig gefeiert.
Man zog sich grün an, trug grüne Bärte und färbte sich die Haare grün.
Es wurde ausgelassen gefeiert. Mein in Dublin lebender Sohn musste jedoch zu hause bleiben. Er hat eine leichte Bein-Op hinter sich und kann noch nicht richtig laufen. Zu seiner Unterstützung kam mein Sohn Florian aus Schottland angereist, der nach 10 Jahren zum erstenmal wieder irischen Boden betrat.
In Irland und Großbritannien wird heute Muttertag gefeiert. Es ist das erste Mal für meine Tochter. Ich finde es irgendwie seltsam zu sehen, dass das eigene Kinde jetzt diesen Ehrentage hat, war es doch bis jetzt mir und meiner Mutter vorbehalten.
Alles Gute Zum Muttertag mein Kind.
Gestern hatten die Iren ihren Nationalfeiertag. Sankt Patricks Day wurde wie immer heftig gefeiert.
Man zog sich grün an, trug grüne Bärte und färbte sich die Haare grün.
Es wurde ausgelassen gefeiert. Mein in Dublin lebender Sohn musste jedoch zu hause bleiben. Er hat eine leichte Bein-Op hinter sich und kann noch nicht richtig laufen. Zu seiner Unterstützung kam mein Sohn Florian aus Schottland angereist, der nach 10 Jahren zum erstenmal wieder irischen Boden betrat.
Abonnieren
Posts (Atom)

